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Meisterjubel in der Wüste statt WAC-Abstiegskampf

Marcel Santner

Im Juni 2025 wechselte der Kärntner Adis Jasic vom WAC in die Emirate zu Al-Ain – und marschierte mit dem Klub vom Staatspräsidenten jetzt ohne Niederlage zum Titel. Am 22. Mai könnte der Klub sogar das Double holen. Weil die Temperaturen aktuell wieder auf über 40 Grad gestiegen sind, gibt‘s bei den Spielen wieder Trinkpausen.


Während seine Ex-Kollegen vom WAC den Verbleib in der Bundesliga auf der Partyinsel Mallorca gefeiert haben, wurde bei seinem aktuellen Klub Al-Ain der Meistertitel gar nicht so riesig zelebriert. Obwohl Adis Jasic und der Verein aus den Emiraten allen Grund dazu hätten – denn das Team verlor keine einzige Liga-Partie, hält eine Runde vor dem Saisonende bei 20 Siegen und fünf Remis. „Das ist sicher speziell, klar wollen wir jetzt auch am letzten Spieltag nicht patzen. Danach gibt’s sicher eine Party – aber ohne Alkohol, der ist hier kein Thema“, erzählt Jasic.

Bild: Jasic

An Hitze gewöhnen
Zu Saisonbeginn hatte der Außenverteidiger unregelmäßige Spielzeit in der „Emirates Pro League“ – am Ende startete er aber dreimal in Folge. „Die Umstellung war nicht so einfach, ich war ja erstmals alleine in einem anderen Land. Dazu musste ich mich an die Hitze gewöhnen“, sagt der St. Veiter.

"Ich musste mich erst an die Hitze gewöhnen, tagsüber hat es bis zu 40 Grad. Deshalb wurden bei Spielen wieder Trinkpausen eingeführt."Fußball-Legionär Adis JASICfan.at quote icon

Trinkpausen sind zurück
Aktuell steigen die Temperaturen in den Emiraten tagsüber auf bis zu 40 Grad, gespielt und trainiert wird daher eher abends. „Aber auch da hat es noch um die 30 Grad. Vor kurzem wurden deshalb auch wieder Trinkpausen eingeführt.“

Chance aufs Double
Doch Al-Ain (Präsident des Klubs ist sogar Staatschef Mohamed bin Zayed Al Nahyan) hat noch eine weitere Titelchance – im Presidents-Cup geht’s am 22. Mai gegen Al-Jazira um das „Double“: „Dieser Bewerb ist für den Klub ganz wichtig, wir legen alles da rein!“

Bild: Jasic

Vorfreude auf Kärnten
Danach geht’s endlich in die Heimat! Seit seinem Wechsel im Juni 2025 stand nur ein Heimatbesuch während der Teampause im Oktober auf dem Programm. „Jetzt freue ich mich wieder auf Kärnten“, sagt der 23-Jährige. „Auch wegen der WM bekommen wir sicher drei bis vier Wochen frei.“

Happy mit WAC
Das Drama um den WAC-Abstiegskampf hat Adis mitverfolgt: „Ich bin happy für die Jungs, dass es geklappt hat. Mit einigen wie Lukas Gütlbauer habe ich noch viel Kontakt.“ 


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