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TRAINER BEICHLER:

„Gibt Spieler, die am Platz stehen müssen“

Philip Kirchtag

Der Rotationsverzicht beim 3:1-Bundesliga-Heimsieg gegen die Wiener Austria gab Salzburg-Trainer Daniel Beichler recht. Über den Meistertitel will der 37-Jährige erst zwei Runden vor dem Ende der Saison sprechen. 


Durch die zwei 3:1-Siege gegen die Wiener Austria meldete sich Salzburg im Titelrennen der österreichischen Bundesliga zurück. Vier Spieltage vor Schluss haben die Bullen es selbst in der Hand, können aus eigener Kraft Meister werden. „Wenn wir zwei Runden vor Schluss immer noch mittendrin sind, dann spreche ich gerne darüber. Aber jetzt tun wir gut daran Spiel für Spiel unsere Leistung auf den Platz zu bringen“, wollte Trainer Daniel Beichler am Mittwoch nicht über Rang eins reden.

"Wenn wir zwei Runden vor Schluss immer noch mittendrin sind, dann spreche ich gerne darüber. "Beichler über den Meistertitelfan.at quote icon

Auffallend beim Heimspiel gegen die Veilchen war, dass der 37-Jährige seine Startelf im Vergleich zum Auftritt in Favoriten nur auf einer Position (Tim Trummer für den gesperrten Stefan Lainer) änderte, obwohl seine Mannschaft drei Partien binnen acht Tagen zu bestreiten hat. Den Verzicht auf große Rotation erklärte er so: „Ich habe vor dem Austria-Duell nicht an das Spiel am Sonntag gedacht. Wenn es so eng in der Tabelle zugeht, ist die nächste Partie immer die Wichtigste. Und wenn man auswärts in Wien 3:1 gewinnt, gibt es wenig Grund für große Änderungen. Ich sage immer, dass wir Stabilität brauchen und das sollte ich mit meinen Personalentscheidungen auch vorleben.“

Bild: GEPA

Beichlers Aussage bedeutet, dass er mittlerweile seinen Stamm gefunden hat, viele Kicker ihr Fixleiberl haben. Daraus machte er auch keinen Hehl: „Als Trainer braucht man eine gewisse Zeit, um Mechanismen und Spieler kennenzulernen. Mein Team und ich haben jetzt ein gutes Gefühl für die Gruppe und wissen, dass es Spieler gibt, die am Platz stehen müssen, um stabile Leistungen zu zeigen.“

Roma will Alajbegovic
Obwohl er am Mittwoch enttäuscht hat, ist Kerim Alajbegovic einer jener Bullen, die im Normalfall gesetzt sind. Der 18-Jährige geht bekanntlich im Sommer zurück zu Leverkusen, doch sein Verbleib dort ist nicht sicher. Laut italienischen Medien will AS Roma den Bosnier unbedingt holen und soll auch schon Gespräche aufgenommen haben. Im Raum steht eine Ablöse zwischen 25 und 30 Millionen Euro. 


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