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Kronen Zeitung

am 26.8.

FUSSBALL-UNTERHAUS

Kollektiv weiß, wo das Tor steht

Kronen Zeitung
Bruck startet dank sauberer Fließbandarbeit mit einer Trefferflut in die neue Saison der 1. Klasse Süd. In der 2. Landesliga Nord beklakt Oberhofen indes Ebbe.

Während Faistenau – in der Vorwoche noch durch den Fuschler Corona-Fall eingebremst – es mit 4:0 in Gneis in der 2. Landesliga Nord gleich krachen ließ, wartet Oberhofen weiter neben Punkten auch auf Treffer. Und das als einziges Unterhaus-Team nach zwei Spieltagen. „Wir bleiben geduldig“, will Sektionsleiter Josef Pichler keine Panik aufkommen lassen, sah beim 0:2 bei HSV Wals zwei Gesichter seiner Crew.

„In Halbzeit eins hatten wir hochkarätige Chancen, nach den Gegentreffern waren wir schlecht.“ So heißt es weiter warten auf Zählbares auch vom Offensivtrio Stettner, Ablinger, Schachner. „Wir kriegen das Radl schon zum Laufen, am besten gleich im Heimspiel am Samstag gegen Obertrum“, hofft Pichler. Nach starken Testspielresultaten ist das jedenfalls recht ernüchternd.

Im Gegnerkasten statt Ebbe Torflut ist in Bruck angesagt. Zur blütenweißen Weste nach drei Runden kommt die Torbilanz von 21:1 – SFV-Bestwert. „Dafür zeichnet sich unser starkes Kollektiv verantwortlich“, streicht Markus Schosser, Obmann und sportlicher Leiter, hervor. Zuletzt wurde Taxenbach 5:0 abmontiert. Mit Meinzer, Despotovic (je sieben Treffer) führt auch ein Duo der Pinzgauer die „Schussstiefel“-Wertung an. „Aber es wird sicher eng um die Liga-Spitzenplätze“, weiß Schosser genug Konkurrenz in der 1. Süd. Zum Feiern wird es auf alle Fälle bald was geben: Meinzer wie Johann Kendlbacher werden demnächst Papa.


Robert Groiss, Kronen Zeitung