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Kronen Zeitung

12.08.2020, 08:51
Regionalliga Ost

ALI ALACA IN STRIPFING

Schlampiges Genie mit viel Treffer-Potential

Kronen Zeitung
Die Transferzeit hat Stripfing schon einmal ganz klar für sich entschieden! Der Transfer von Admiras Kapitän Daniel Toth setzte dem ganzen noch das Sahnehäubchen auf. Allerdings waren auch die anderen Zugänge nicht von schlechten Eltern. Einer ist ganz interessant: Ali Alaca! Ein schlampiges Genie mit enormem Potential.

Alaca war die Freude nach seinen ersten beiden Trainingseinheiten ins Gesicht geschrieben. „Nach dreimonatiger Pause lernst du den Fußball wieder richtig schätzen“, so Alaca, der sich in Stripfing keine Grenzen setzt, „Meister werden und 15 Tore schießen!“ Hohe Ambitionen, aber laut dem Edeltechniker keine unrealistischen. „Die Qualität des Kaders spricht für sich. Außerdem haben wir hier ein sehr familiäres Umfeld“, ist sich Alaca sicher, dass der Titel nur über die Niederösterreicher führt. Außerdem haben sie mit Hans Kleer einen Trainer, der seiner Mannschaft alles abverlangt. „Coach Kleer kann mir bei meiner Entwicklung noch viel helfen“, so der Neo-Angreifer der Stripfinger.

Sieben Volltreffer in 18 Spielen
In der letzten Saison trug sich Alaca im Herbst beim Team Wiener Linien fünf Mal als Torschütze ein - im Winter dann der Wechsel zu Meister Eberichsdorf. Dort folgten zwei Zaubertore gegen den Wiener Sportclub. Macht insgesamt in 18 Spielen sieben Volltreffer. Die Richtung hätte alle Fälle schon einmal gepasst. Jetzt liegt es natürlich wieder ganz alleine an Alaca. Durch die Tür muss der Goalgetter immer noch selbst gehen. Denn der 22-Jährige galt bei seinen Ex-Trainern oft als schlampiges Genie und machte sich nicht gerade durch seine grandiosen Trainingsleistungen einen Namen. „Im konditionellen Bereich muss ich noch nachlegen.“ Um seinem Traum einen Schritt näher zu kommen. „Mein Ziel bleibt, Profi zu werden“, so Alaca. Das will er natürlich mit Toren jetzt in Stripfing zeigen....

Marco Cornelius, Kronen Zeitung