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Kronen Zeitung

10.02.2021, 21:30
Allgemein

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eBundesliga: Remis im Hit - Sturm neuer Leader

krone Sport

Weil das Spitzenduell FK Austria und RB Salzburg mit einem Patt endet, freut sich der SK Sturm über die Tabellenführung. Der neue Letzte heißt Altach.    


Nachbericht zur 4. Runde:

FK Austria Wien - FC Red Bull Salzburg
Dass sich die Titelrivalen im direkten Schlagabtausch nichts schenken würden, war klar. Dass es aber so ausgeglichen zugehen würde, hätte nach dem klaren Erfolg der Salzburger im Vorjahr gegen die Wiener wohl keiner gedacht. Erstmals in dieser eBundesliga-Saison gehen alle drei Spiele eines Duells unentschieden aus: Sercan Kara - Marcel Holy 2:2, Fabio Özelt - Filip Babic 3:3 und Maximilian Mayrhofer - Armin Kamenjasevic 2:2. Für die erfolgsverwöhnten Kamenjasevic, Mayrhofer und Özelt bedeutet das jeweils den ersten Punkteverlust im Turnier. Und weil drei Remis für beide Teams bei der geltenden Dreipunkteregel suboptimal sind, finden sie sich in der Tabelle jetzt nur noch auf Platz 2 (RB) und 4 (FAK) wieder.

SK Puntigamer Sturm Graz - SV Guntamatic Ried
Rieds Daniel Bramberger sorgt für die bisher größte Überraschung des Turniers. Er fügt Vorjahres-Einzelfinalist Philipp Gutmann eine schmerzhafte 3:2 Niederlage zu. Ajdin Islamovic und Muhittin Yösavel holen mit ihren 3:1-Siegen gegen Noah Geisböck und David Winter aber für die Blackies die Kohlen aus dem Feuer. Somit erobern die Grazer die Tabellenführung und liegen da dank der besseren Tordifferenz vor den punktegleichen Salzburgern und Wolfsbergern (alle 28 Punkte). Ried überholt mit dem Dreier Hartberg und ist jetzt auf Tabellenplatz 10.

FC Flyeralarm Admira - CASHPOINT SCR Altach
Gegen SCR Altach gelingen den Admiranern elf Tore, drei mehr als in den gesamten neun Spielen davor. Während Petar Radosavljevic und Michael Mattes gegen Mert Buyar und Emre Celikkaya mit 5:1 bzw. 5:0 klar die Oberhand behalten, zittert sich Toni Stojanovic zu einem knappen 1:0 gegen Altachs Karlo Bavrka. Buyar und Bavrka bleiben damit auch nach 4 Runden noch punktelos und Altach rutscht ans Tabellenende. Die Südstädter arbeiten sich dafür von Platz 7 auf 5 vor.

SK Rapid Wien - RZ Pellets WAC
Fünf Punkte sind im Duell mit Rapid zwar keine schlechte Ausbeute, aber mit nur einem Zähler mehr hätten die Kärntner die Tabellenführung erobert. Die Duelle Benjamin Zidej (SCR) - Alexander Kukolja (WAC) und Nico Pankratz (WAC) - Sebastian Galic (SCR) enden 1:1. Für Zidej ist es der erste Punkt, für Pankratz der erste Punkteverlust der laufenden Saison. Daniel Spajic sorgt mit dem 3:0 über Dominik Lampacher für den einzigen Dreier des WAC. Er bleibt damit in seinem vierten Ligaeinsatz ungeschlagen. Und Rapid fällt in der Tabelle von Platz 5 auf 8 zurück.

TSV Prolactal Hartberg - WSG Swarovski Tirol
Für Hartberg setzt es zwar die erwartete Niederlage (Herbert Schachner geht 0:5 gegen Mustafi Arabaci unter) dafür erobert Rene Nussbaumer für die Steirer ebenfalls ein überraschendes Unentschieden gegen Fatih Bulut (1:1) wie Alaa Echrin gegen Bastian Schwemberger (2:2). Somit gibt Hartberg die rote Laterne an Altach ab. Und das, obwohl man bisher die wenigsten Tore geschossen (11) und die meisten kassiert hat (43).

spusu SKN St. Pölten - LASK
Gerhard Haas erobert auch in seinem zweiten Einsatz für spusu SKN St. Pölten einen Sieg. Er lässt Aleks Bejko bei seinem 4:1-Erfolg keine Chance. Knapper verlaufen die zwei anderen Duelle, die aber Sandro Poschinger (2:1 gegen Florian Prosser) und Mahmut Gündüz (4:3 gegen Asko Muratovic) für sich und den LASK entscheiden. Gündüz bleibt damit im Turnier ungeschlagen (2 Siege, 1 Remis) und sein LASK klettert in der Tabelle auf Platz 7. St. Pölten bleibt auf Platz 9.


Zum Video: krone.at/2327631