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Kronen Zeitung

am 3.11.

DIE FORM STIMMT

Die Mauer! Swete räumt alles weg

Kronen Zeitung
Nach dem 2:1-Heimsieg in der Liga geht’s für Hartberg heute (17.30) im Cup-Achtelfinale wieder gegen die Wiener Austria. Torhüter Rene Swete ist in einer bestechender Form und wird auch in Wien der nötige Rückhalt für seine Mannen sein.


Solche Spiele, in denen viel los ist, in denen es richtig um was geht, Rene Swete mag sie. So ein Match ist heute. Mit Hartberg kämpft er bei der Austria um den Einzug ins Cup-Viertelfinale. Die Veilchen werden nach dem 1:2 am Samstag in der Meisterschaft wohl mit Messern zwischen
den Zähnen loslegen.

Sie wollen sicher nicht noch einmal gegen uns verlieren“, sagt Swete, als er gestern Vormittag die Sonnenstrahlen auf seiner Grazer Terrasse genoss. Die Form stimmt beim Tormann, 27 Paraden hatte er in den ersten sechs Runden, mehr als jeder andere Goalie in der Liga.

„Die meisten Saves hab ich wohl gegen Salzburg gehabt“, vermutet Swete. „Aber dafür ist ein Tormann schließlich da. Ich bin äußerst selbstkritisch, aber meine Leistungen waren sicher in Ordnung und gut. Bei einem Torhüter ist Konstanz die wichtigste Eigenschaft. Es hilft ja nix, wenn du ein paar gute Saves hast, dir dann aber folgenschwere Patzer passieren.“

„Keine Glanzlichter“
Über mangelnde Beschäftigung wird sich der 30-Jährige heute vermutlich nicht beklagen dürfen, die Veilchen werden garantiert nicht mehr so passiv auftreten wie zuletzt in der Oststeiermark.

„Für einen Goalie ist’s einerseits schon einfacher, wenn er von der ersten Minute weg was zu tun hat und im Spiel ist. Anderseits hätte ich nichts dagegen, wenn ich in jedem zweiten Spiel keinen Ball zu halten hätte. Weil dann wären wir zwangsläufig erfolgreich.“

Vergangene Saison rockte die Schopp-Truppe, die gestern einen zweiten Corona-Fall im Kader vermeldete, die Liga. Vielleicht sorgt man heuer ja im Pokal für Furore. Zweimal in diesem Jahrtausend stand Hartberg im Viertelfinale, einmal im Halbfinale (2012). „Ich hab im Cup bislang keine Glanzlichter gehabt, war auch noch nie der Held“, erzählt Swete. „Aber der muss ich auch nicht sein! Hauptsache wir kommen weiter.“


Burghard Enzinger, Kronen Zeitung