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Kronen Zeitung

am 20.10.

SALZBURGS HAMMERGRUPPE

Jesse Marsch vor CL-Start: „Kennen den Rhythmus“

Kronen Zeitung
Trainer Jesse Marsch sieht sich mit Salzburg in einer „brutal starken Gruppe“ in der Champions League. Die Erfahrungen von 2019 sind für den US-Ami jedoch ein großer Pluspunkt.


Jesse Marsch hat Salzburg als erster Trainer über die Quali in den Hauptbewerb der Elite-Liga gebracht. Belohnt wurde das Kunststück nach elf misslungenen Anläufen mit einer Hammergruppe. „Bayern ist stärker als Liverpool letztes Jahr, Atlético besser als Neapel, zudem ist Lok über Genk zu stellen“, schätzt der US-Ami die heurige Aufgabe schwerer als jene in der Premieren-Saison ein. Aber auch Salzburg hat sich trotz Haaland-Abgang in den Augen des 43-Jährigen entwickelt: „Der Grund, warum Erling (Haaland, Anm.) so oft getroffen hat, war unsere Geschlossenheit. Wenn das Engagement heuer gleich hoch bleibt, kann unsere individuelle Qualität noch besser zum Vorschein kommen“, glaubt Marsch.

TitelCreditBild: APA/HERBERT NEUBAUER

Und: „Die Begeisterung, wieder mit den Besten spielen zu dürfen, ist auch heuer riesig. Aber dank der Erfahrungen von 2019 sind wir wohl besser vorbereitet. Wir kennen nun den Turnier-Rhythmus, können die Leistung noch gezielter abrufen, wissen, wie man ein Spiel auf diesem Niveau kontrolliert.“ Weitere zwei Tatsachen stimmen Marsch positiv: „Wir waren coronabedingt in der Länderspielpause alle in Salzburg, konnten uns da auf Lok einstimmen. Und wir sind schon länger bei Standards - offensiv wie defensiv - gut drauf. Das kann in einem Match wie gegen Lok den Ausschlag geben!“


Valentin Snobe, Kronen Zeitung