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SV Straßwalchen 1949

07.09.2020, 12:31

Niederlage gegen den USC Eugendorf

Marcus Schinwald

In der Negova-Arena standen sich in der 4. Runde der Salzburger Liga der SV Straßwalchen und der USC Eugendorf gegenüber. Obwohl die Hausherren bravourös ablieferten und über weite Strecken die gefälligere Mannschaft waren, setzte sich summa summarum die Gastelf mit 3:1 durch. "Glücklich", wusste auch USC-Dompteur Arsim Deliu.

Zum Leidwesen der Straßwalchener: Statt 2:1 hieß es zur Pause 1:2


Die Partie begann für den SV Straßwalchen denkbar ungünstig: Thaller tauchte mutterseelenalleine vor dem Heim-Kasten auf, scheiterte am herausstürmenden Goalie Burger, den Abpraller brachte Christof Kopleder schließlich im verwaisten Tor unter - 0:1 (12.). "Dem war ein schlechter Abstoß vorausgegangen", war Straßwalchens Sportlicher Leiter, Gerhard Haller, merkbar bedient. Der Stachel saß auf Seiten der Heimischen tief, brauchten sie folglich eine Zeit lang, um den Schock abzuschütteln. Just nachdem die Königseder-Elf wieder in die richtige Spur gefunden hatte, gelang ihr der Ausgleich: Martin Burgstaller wurde bei einem Standard von der Gäste-Defensive sträflich alleine gelassen, was er eiskalt auszunutzen wusste - 1:1 (39.). Wenige Augenblicke später fast das 2:1, doch Daniel Chudoba jagte das Spielgerät nur ans Torgebälk. "Eine Top-Chance", schluchzte Haller, der im Nachschlag der ersten Halbzeit den nächsten Nackenschlag über sich ergehen lassen musste: Kopleder zündete Höhe der Mittelauflage den Turbo, ließ ein, zwei Straßwalchener stehen und beförderte das Runde ins Eckige - 1:2 (45.+1).

Handlechner packte spät den Deckel drauf


"Auch in der zweiten Halbzeit konnten wir nicht das abrufen, was in uns steckt", gestand Eugendorf-Übungsleiter Arsim Deliu. "Straßwalchen war besser, aggressiver und dominanter." Die Gastgeber zeigten sich nach der Pause nach wie vor von ihrer guten Seite, kauften dem Kontrahenten relativ schnell die berühmt-berüchtigte Schneid ab und sehnten sich nach dem neuerlichen Ausgleichstreffer. "Wir haben gut gespielt, uns allerdings keine zwingenden Chancen herausspielen können", gab Haller zu. Weil auf der Gegenseite Seidl eine Hereingabe um Haaresbreite verfehlt hatte und somit eine der wenigen Offensivaktionen der Eugendorfer nicht mit einem Treffer krönen konnte, blieb es für Deliu und den USC eine "Zitterpartie", der erst Sebastian Handlechner in der Nachspielzeit ein Ende setzte, im Konter endgültig den Sack zumachte - 1:3 (94.). Referee Maiers Schlusspfiff wirkte auf Deliu erlösend: "Ein glücklicher Sieg, den wir natürlich gerne mitnehmen. Im Hinblick auf die nächste Partie müssen wir uns aber enorm steigern, sonst wird es für das Derby gegen Neumarkt nicht reichen." Indes stand Haller mit leeren Händen da: "Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Wir müssen und werden weiterarbeiten."