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Wechsel in Nöchling: Spielertrainer übernimmt das Schlusslicht
Das Schlusslicht der 2. Klasse Yspertal und Trainer Alexander Schrenk haben sich getrennt. Cosmin-Gheorghe Goje folgt ihm als TSV-Coach nach – und wird auch selbst die Schuhe für Nöchling schnüren.
Nöchling wird mit einem neuem Trainer ins Frühjahr gehen. Alexander Schrenk und das Schlusslicht der 2. Klasse Yspertal/Alpenvorland haben die Zusammenarbeit beendet. „Wir haben uns in beidseitgem Einvernehmen getrennt“, sagt Nöchlings Obmann Johann Schachenhofer.
Schrenk hatte die TSV-Truppe im Sommer übernommen, nun müsse er berufsbedingt aufhören. „Mir hat´s extrem getaugt in Nöchling. Es ist eine lässige Truppe mit einem Riesenpotenzial, es ist ein guter Verein. Die Mannschaft hat eine super Entwicklung hingelegt, vor allem die letzten fünf Spiele waren sehr positiv für uns. Aber es geht sich zeitlich leider einfach nicht mehr aus“, erklärt Schrenk.
Sein Nachfolger ist bereits gefunden – mit Cosmin-Gheorghe Goje. Der 40-Jährige aus Öhling hat in Bad Kreuzen seine Karriere als Kampfmannschaftstrainer begonnen, wobei er gleichzeitig auch am Feld stand. Danach wechselte er zu Wallsee, wo er im vergangenen Herbst Spielertrainer war. Und Spielertrainer wird Goje nun auch in Nöchling sein – voraussichtlich als Sechser, eventuell als Innenverteidiger.
Kapitän fädelte Gespräche ein
Den Kontakt hat Kapitän Fabian Schachenhofer hergestellt: Er spielte mit Goje gemeinsam in Grein. „Wir haben gewusst, dass er ein gutes Training macht, dass er gut mit Spielern kann und vor allem auch, dass er selbst spielen kann – das hat einen großen Ausschlag gegeben für uns. Auch die Spieler, die im Vorstand sind, haben sich dafür ausgesprochen“, erklärt Obmann Johann Schachenhofer, warum sich der TSV für Goje entschieden hat.
Goje freut sich auf die neue Herausforderung: „Die Spieler haben Potenzial. Ich glaube, dass wir zusammen eine gute Arbeit machen werden.“ Das System – ein 4-2-3-1 – werde er nicht verändern, insbesondere in drei Bereichen will Goje aber ansetzen. „Die Tabelle und die Ergebnisse zeigen, dass wir zu viele Gegentore bekommen haben. Die meisten sind in der zweiten Halbzeit gefallen. Wir werden deshalb erstens an der Fitness arbeiten, zweitens müssen wir hinten kompakt stehen. Und der dritte Punkt wird dann der Spielaufbau sein“, gibt Goje einen Einblick in seine Pläne.
Das Ziel: „Den letzten Platz verlassen“
Damit soll die Rote Laterne abgegeben werden. „Mein Ziel und das des Vereins ist, dass wir den letzten Platz verlassen“, sagt Goje und verweist auf die enge Tabellensituation. Klein-Pöchlarn als Vorletzter hat nur zwei Punkte mehr, sogar Krummnußbaum als Achter ist mit einem Vorsprung von nur fünf Zählern in Reichweite.
Was den Kader fürs Frühjahr betrifft, soll sich nicht viel ändern. Zugänge abgesehen von Goje sind „derweil nicht geplant“, sagt Schachenhofer. Zwei Abgänge gibt es aber zu verzeichnen: Fabian Freinschlag legt eine Karrierepause ein, weil er seinen Lebensmittelpunkt nach Wien verlegt und Gabriel Slavik, der vorwiegend in der Reserve zum Einsatz kam, geht in die 1. Klasse Ost zum ASK Kaltenleutgeben.
Quelle: NÖN-Sport - Michael Bouda
Nöchlings zwei Fliegen
Über den Trainerwechsel beim TSV Nöchling.
Cosmin-Gheorghe Goje. So heißt der neue Trainer des TSV Nöchling. Nachdem sich der vorherige Coach Alexander Schrenk berufsbedingt verabschieden musste, hat das Schlusslicht der 2. Klasse Yspertal nun seinen Nachfolger präsentiert.
Nöchling schlägt dabei zwei Fliegen mit einer Klappe – die erste: Der Verein hat mit Goje, 40, einen aufstrebenden Trainer geholt, der sich beweisen will. Die zweite Fliege: Goje wird auch selbst das TSV-Dress überstreifen. Nöchling setzt auf seine eigenen Spieler und bekommt mit Goje jetzt einen Routinier fürs Mittelfeld oder für die Abwehr, der seine Mannschaftskameraden führen kann.
Das könnte entscheidend sein, um die ungeliebte rote Laterne abzugeben und sich im Tabellenmittelfeld zu etablieren. Dass die Nöchlinger das Zeug dazu haben, haben sie vor allem in den letzten Runden der Herbstmeisterschaft gezeigt. Oft fehlte das sprichwörtliche „Alzerl“ für Punkte. Das könnte Goje nun sein.
Quelle: NÖN-Sport - Michael Bouda
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