
Kronen Zeitung
SV GROSSPETERSDORF
„Feuerwehrmann“ mit dem PSG-Flair soll beruhigen
Richard Niederbacher nimmt am Trainerstuhl in Großpetersdorf Platz und löst Langzeit-Coach Andi Konrad ab! Der Ex-Internationale hat den Auftrag, den Klub in ein angenehmes Fahrwasser in der 2. Liga Süd zu führen. Und dabei auch den ein oder anderen „Brandherd“ zu löschen.
„Das war eine äußerst schwere Entscheidung für mich und uns alle. Wenn man mit einem Trainer privat schon lange befreundet ist, tut das auch ein wenig im Herzen weh“, sagt Obmann Harald Schneller. Der SV Großpetersdorf hat sich von Langzeit-Coach Andi Konrad getrennt – einvernehmlich! „Ein großes Danke an Andi für die letzten Jahre“, so Schneller. Aber: „Es kam eigentlich von beiden Seiten. Der Punkt ist erreicht, wo man neue Impulse setzen muss, das war dann allen Beteiligten klar.“
Auch, weil intern in den letzten Wochen Diskussionen und kleine „Streitigkeiten“ aufkamen. Spieler waren mit dem Status quo nicht zufrieden, Funktionäre ebenso nicht. Das „Herumdümpeln“ in der 2. Liga Süd – man ist vom angestrebten Platz fünf weiter weg als von den Abstiegsrängen – macht keinen glücklich. „Rang zehn ist nicht unser Anspruch“, weiß auch Schneller, aber „wir hatten viele Verletzte und zig längere Ausfälle, das muss man auch bedenken“.
Für frischen Wind – und die nötige Ruhe – soll jetzt eine rot-weiß-rote Kicker-Ikone sorgen. Richard Niederbacher! Der 62-Jährige hat den klaren Auftrag, als „Feuerwehrmann“ die Saison zu retten. Und aufkeimende „Brandherde“ im Team vorzeitig zu löschen, genauer gesagt im Keim zu ersticken. „Ich glaube, alleine mit seinem Auftreten wird er einiges bewegen. Die Burschen kennen ihn, wissen, was er in seiner aktiven Karriere geleistet hat. Das verschafft automatisch Respekt“, weiß Schneller. Stationen wie Rapid, Sturm, Waregem (Bel), LASK, Leoben – und auch Paris St. Germain (Fra)! Niederbacher bringt ein gewisses Flair in den Landessüden.
Kontakt seit Rapid-Kickerl
Ein grün-weißes Kickerl vor mehr als zehn Jahren stellte den Kontakt zwischen Schneller und dem Neo-Coach her. „Damals spielten die Rapid-Legenden. Wir kamen ins Gespräch, plauderten viel. Seither sind wir im regelmäßigen Austausch“, erzählt der Obmann. Es entwickelte sich eine Freundschaft, die jetzt in einer gemeinsamen Tätigkeit für den Fußball-Klub mündet.
„Ich habe ihn angeschrieben, ihn gefragt, ob er sich das vorstellen kann. Richard war ohne Trainer-Job, somit frei für uns. Er war auch gleich begeistert.“ Niederbacher soll erstmal bis zum Ende der Spielzeit das Zepter beim SV schwingen. Danach ist vieles möglich. „Aktuell ist die Situation für alle klar. Aber wer weiß. Ich denke, beide Seiten könnten sich ein weitere Zusammenarbeit vorstellen. Dafür müssen aber die Ergebnisse und Auftritte stimmen“, so Schneller.
Mehr zu diesem Beitrag gibt es auch auf krone.at
Weitere News
Elf der Runde
Aktuelle Votings & Ergebnisse

ASKÖ SV Elektro Unger Großpetersdorf1530372
USV Neuhaus am Klausenbach1535343
Oberwart 1b159304
SV die Allee Zuberbach1517295
ASV Oberdrosner Stüberl Sankt Martin/Raab1516266
SC Loipersdorf-Kitzladen1511257
SV Heiligenkreuz158238
SV Welgersdorf15-6239
SV Deutsch Kaltenbrunn15-41910
FC Minihof-Liebau15-101811
SV Sankt Michael15-181812
ASKÖ Markt Neuhodis15-121813
SV Kirchfidisch15-51814
USVS Hausbauführer Rudersdorf15-181115
SC Wiesfleck15-23916
SC Kemeten15-303















