
Kronen Zeitung
DFB-KRISE VOR EM
„Zu außergewöhnlich!“ Absurde Gündogan-Erklärung
Sechs Monate vor dem Eröffnungsspiel der Deutschen bei der Heim-EM gegen Schottland herrscht bei unseren Nachbarn Krisen-Stimmung. Die Pleiten gegen die Türkei und Österreich haben dem DFB-Team arg zugesetzt. Kapitän Ilkay Gündogan sprach nun in der Wochenzeitung „Die Zeit“ über den Absturz und weiß auch, woran es liegen könnte.
Denn der DFB-Kapitän ist sicher: „Unsere Qualität ist im Vergleich zu vielen anderen Mannschaften groß.“ Seine Schlussfolgerung: „Vielleicht liegt das Problem auch darin begründet, dass wir so viele außergewöhnliche Fußballer in unseren Reihen haben." Wie bitte?
Sind Deutschlands Kicker also zu gut für den Erfolg? Gündogan: „Ich habe in gewissen Phasen das Gefühl, dass jeder Einzelne von uns zu viel mit sich selbst beschäftigt ist. Wir haben es bis jetzt nicht geschafft, als Mannschaft zu wachsen. Nun haben wir leider nicht mehr viel Zeit.“

„Ein Teufelskreis“
Seine DFB-Teamkollegen müssten verinnerlichen, dass nicht alle elf Spieler zugleich den Unterschied machen könnten, sondern sich gegenseitig mehr zutrauen müssten. „Wir schauen uns gegenseitig zu wenig an. Häufig sind wir mit uns selbst beschäftigt, weil jeder von uns denkt, dass es besser werden muss. Das ist ein Teufelskreis“, erklärte der 33-jährige Barca-Legionär.
Bei der Heim-EM trifft die Deutschland auf Schottland, Ungarn und die Schweiz. „Das ist keine Todesgruppe, aber es gibt keine wirklich schlechten Gegner“, so Neo-Bundestrainer Julian Nagelsmann.
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