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22.11.2023, 10:41 Uhr
Salzburg

SALZBURGER LIGA - SV KUCHL

Dominante Hinrunde - Der SV Kuchl im Fokus

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Äußerst dominant marschierte der SV Kuchl im Herbst durch die Salzburger Liga und erspielte sich ein Polster von acht Punkten gegenüber dem Zweitplatzierten. Mit 42 Zählern aus 15 Spielen schrammte der Heimatverein von Nationalspieler Nicolas Seiwald nur knapp am Punktemaximum vorbei. Das Torverhältnis von 53:7 unterstreicht die Erfolgsbilanz. Dem SV Seekirchen gelang es, den Kuchlern die einzige Niederlage im Herbst zuzufügen.

Hofer in Doppelfunktion


Thomas Hofer, der in Kuchl sowohl das Amt des Cheftrainers, als auch jenes des Sportlichen Leiters bekleidet, sieht vor allem die Konstanz seines Teams als entscheidend dafür, dass es bis dato so gut lief. “Wir haben die zwei wichtigen direkten Duelle gegen Hallein und Grödig für uns entschieden und dann eben auch dort gewonnen, wo andere Mannschaften Punkte liegen gelassen haben”, sagt Hofer. Trotz eines Umbruchs im Sommer habe die Mannschaft schnell ihre Struktur gefunden. Seine Doppelfunktion sieht Hofer vor allem als Vorteil bei der Kaderplanung und fügt hinzu: “In Kuchl war es immer so, dass der Cheftrainer stark in die Entscheidungen der sportlichen Leitung eingebunden war, daher haben wir uns schlussendlich für den Weg mit mir in dieser Doppelrolle entschieden.”

Liga weiter offen


Trotz des recht komfortablen Vorsprungs sieht Hofer den Kuchen in der Salzburger Liga alles andere als gegessen. Er warnt davor, dass aufgrund der engen Tabellensituation alle Teams weiterhin verbissen um Punkte kämpfen werden. Platz sechs und 14 trennen lediglich vier Zähler, damit ist faktisch die halbe Liga in den Abstiegskampf involviert. “Seekirchen hat auch eine wirklich gute Hinrunde gespielt und sie haben sich auch schon für das Frühjahr verstärkt”, weist Hofer zudem auf die Gefahr hin, die vom ersten Verfolger ausgeht.

Doppelgleisige Planung


Da der Meistertitel noch nicht in trockenen Tüchern ist, plant der SV Kuchl hinsichtlich der Kaderzusammenstellung doppelgleisig, um sowohl für einen etwaigen Aufstieg als auch den Verbleib in der Salzburgliga gerüstet zu sein. Wenngleich die Regionalliga West mit einem erheblichen Mehraufwand bei Auswärtsfahrten verbunden wäre, stehe der Verein dieser Option grundsätzlich positiv gegenüber. Im Winter soll sich auf dem Transfermarkt nichts tun. “Wir hoffen in erster Linie, dass unsere beiden verletzten Leistungsträger Christopher Bachleitner und Robert Strobl zurückkommen und der Mannschaft zusätzlich helfen”, so Hofer.

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