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Kronen Zeitung

25.06.2021, 05:49 Uhr
EM 2024

ALABA UND LAINER TOP

EM-Hit gegen Italien: Das sollte uns Kraft geben

Rainer Bortenschlager

Mit Stefan Lainer und David Alaba sind Österreicher in zwei Kategorien nach der Vorrunde in der Poleposition. Das sollte dem ÖFB-Team vor dem Achtelfinal-Duell mit Italien am Samstag (21 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) Kraft geben.


Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Natürlich ist es eine Spielerei, ist jede Partie und jeder Gegner anders zu bewerten, aber der Zahlen-Vergleich nach der Vorrunde zeigt: Die Foda-Truppe braucht sich auch im Konzert der Großen nicht zu verstecken - das sollte uns für den Italien-Hit Mut machen. Denn in zwei Kategorien sind Österreicher laut offizieller UEFA-Statistik bei der EURO sogar in der Poleposition:

  • Stefan Lainer ist der Zweikampf-König (11), nahm auch am häufigsten (8) dem Gegner fair den Ball ab.
  • Und David Alaba schritt schon 15-mal zur Eckfahne. Ein Corner war gegen die Ukraine dann auch der Dosenöffner. „Es bieten sich gegen jeden Gegner Möglichkeiten - und wenn es ein Standard ist“, denkt Christoph Baumgartner da auch schon an das italienische Bollwerk. Dank seiner zwei Vorlagen ist Alaba auch bei den Assists auf dem Vorrunden-Stockerl.
Bild: AFP or licensors

Bild: GEPA pictures

Unser Aktivposten war bislang aber Marcel Sabitzer: Er gab die meisten Schüsse ab, wagt die meisten Dribblings. Und der Leipzig-Legionär spulte mit 33,6 Kilometern auch die größte Distanz ab. Die Italiener mussten noch nicht so viele Meter machen.

Bild: GEPA pictures

Klar, die Squadra Azzurra war ja bislang immer der Chef auf dem Platz, gab deutlich mehr Torschüsse (60:37) als Österreich ab. Und auch beim Ballbesitz zeigt sich die Dominanz des Mancini-Ensembles. Wenngleich in der Statistik die Spanier in anderen Sphären schweben. Auch bei den Angriffen.

Bild: krone

Tempo ist gefragt
Aber auch Österreich agierte - laut den UEFA-Zahlen - mit 144 Angriffen weitaus offensiver, als man es Franco Foda oft nachsagt. Und bärenstark sind Hinteregger und Co. bei der Balleroberung. Wobei morgen auch Tempo gefragt ist: Nicht Mbappé, sondern Italiens Spinazzola zog mit 33,8 km/h bislang den schnellsten Sprint an.

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