
Kronen Zeitung
SALZBURGER IM HOCH
Adeyemis Mutter: „Ohne Aufräumen, kein Training“
Der Salzburger Karim Adeyemi wurde mit Deutschland U21-Europameister. Doch wenige wissen, wie seine Fußballkarriere begann. Seine Mutter, Alexandra, gab einen Einblick.
Karim Adeyemi (19) erlebt derzeit große Tage. Meister mit Salzburg, Cupsieger mit Salzburg, U21-Europameister mit Deutschland, möglicher Wechsel nach Leipzig. Der Sohn einer gebürtigen Rumänin und eines gebürtigen Nigerianers blühte bei Salzburg auf. Obwohl er es auch bei den Bayern versuchte...
„Er hatte es nicht leicht, auch wegen seiner Hautfarbe. Seine Zeit beim FC Bayern war nichts, da muss man funktionieren. In Haching haben wir dann unser Glück gefunden“, erzählte seine Mutter Alexandra (45) der „Bild“-Zeitung. Mit Haching meint sie den FC Unterhaching in München, wo sie als die gute Seele des Nachwuchses gilt.
Gute Seele des Jugendhauses
Sie arbeitet dort im Jugendhaus. Auch Sohn Karim musste ihre Regel befolgen: „Nur wer die Werte und Regeln außerhalb des Platzes befolgt, kann auch auf dem Rasen gut sein. Für das Sportliche sind die Trainer zuständig, für den Rest ich“, erzählt sie. Und fügt hinzu: „Wir leben hier wie eine große Familie zusammen. Die Jungs lernen kochen, waschen, putzen“,
Besonders Aufräumen liegt ihr am Herzen. Die schlimmste Strafe für die jungen Kicker: Wer nicht aufräumt, darf nicht zum Training. „Unordnung bedeutete: Kein Training“. Auch sonst gibt es strikte Regel: Keine Mädels über Nacht.
Träumt von der Nationalelf
Sie konnte beim Triumph ihres Sohnes in Slowenien dabei sein. Stolz sagte sie der „Bild“-Zeitung: „Hauptsache glücklich. Aber er träumt natürlich von der A-Nationalmannschaft.“
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Bild: GEPA pictures
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