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SV Wals-Grünau

04.06.2021, 10:01 Uhr
SV Wals-GrünauSV Wals-Grünau Juniors

"DAS ENDE DER IDIOTIE"

Teamreporter
▶ Regionalliga steht vor der nächsten Reform
▶ Verbandspräsident Hübel bringt Antrag ein
▶ Toni Feldinger: „Zum Handeln gezwungen“

Westliga, Eliteliga, Regionalliga - in den letzten Jahren gab es für die höchste Amateurklasse mit Salzburger Beteiligung nicht nur viele Namen, sondern auch Formate. So richtig durchgesetzt hat sich keines. Die Corona-Pandemie trug ihr Übriges dazu bei.

Weshalb eine weitere Reform ins Haus steht. Salzburgs Verbandspräsident Herbert Hübel wird deshalb bei der bevorstehenden ÖFB Präsidiumssitzung einen neuen Modus ab der Saison 2022/23 beantragen.

Dieser sieht vor, dass 16 Klubs eine komplette Saison in der Regionalliga Salzburg spielen. Danach soll es Play-off-Spiele gegen die Topteams aus Tirol und Vorarlberg geben. "Wir bringen das ein und schauen, was rauskommt", erklärte Hübel. "Das ist abgesprochen mit den anderen Ländern."

NUR NOCH VIERTE LIGA
Seekirchen-Obmann Toni Feldinger ergänzt, dass nur Aufstiegswillige das Miniturnier bestreiten: "Wenn ein Meister verzichtet, rückt voraussichtlich der Zweitplazierte nach". Was allen Beteiligten sauer aufstößt: Die Regionalliga Salzburg war zuletzt im Herbst als vierte Liga eingestuft, die (wegen Corona nicht ausgespielte) Eliteliga im Frühjahr als dritte. "Wir würden alle den Status der dritten Leistungsstufe verlieren", bestätigt Hübel, dass dieses Szenario erneut droht. Feldinger findet dafür klare Worte: "Das ist idiotisch!"

Mithilfe der geplanten Reform soll das verhindert und die bisherige Regionalliga direkt unter der 2. Liga angesiedelt werden. Der Weisheit letzter Schluss ist aber auch das nicht, wie Feldinger zugibt. "Tirol und Vorarlberg haben den Westliga-Vertrag aufgekündigt. Wir waren zum Handeln gezwungen!"

Quelle: krone.at
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