
Kronen Zeitung
REKORD-TRAINER PRIVAT
Nach Cordon Bleu mit Merkel öffnet sich Löw
Auf die EURO, seine letzte Aufgabe, ist Joachim Löw nochmals „voll fokussiert“. Nach einem Essen (Bratkartoffeln und Cordon Bleu) mit der ebenfalls aus dem Amt scheidenden Kanzlerin Angela Merkel gestattete Jogi einen seltenen Einblick in seine Gefühlswelt. In einem Interview mit der „Zeit“ sprach der Weltmeister-Trainer über...
Kinderlosigkeit: „Die letzten zehn Jahre denke ich aber schon immer wieder daran oder darüber nach, wie es gewesen wäre, Kinder zu haben. Natürlich gibt es Momente, in denen ich eigene Kinder sehr vermisse. Ich bin in einer Großfamilie aufgewachsen, habe vier Brüder. Meine Mutter hat acht Geschwister. Ich habe zig Cousins und Cousinen. Und alle sind kinderreich.“
Homosexualität: „Thomas (Hitzlsperger, der einzige deutsche Profi, der sich als schwul geoutet hat, Anmerkung) hat diesen Schritt gewagt, als seine Karriere eigentlich beendet war. Er hat mich dabei ein Stück weit auf dem Laufenden gehalten. In der Gesellschaft ist die Offenheit grundsätzlich vorhanden. Und das ist wichtig. Obwohl sich schon wahnsinnig viel getan hat, fehlt sie vielleicht noch ein bisschen im Stadion.“ Löw betonte weiters: Wenn es ihn beträfe, würde er „auch dazu stehen“.
die Zeit nach dem WM-Triumph 2014: „Nach dem Turnier war ich nicht weit weg von einer depressiven Verstimmung. Man hat sich vorher ein halbes Jahr fokussiert. Dann geht man nach Hause. Nach zwei, drei Tagen denkst du, puh, jetzt bin ich hier allein.“
Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Ihre Position ist so etwas von schwierig, vor ihr und ihrer Leistung habe ich wirklich großen Respekt. Ich finde, Angela Merkel ist sehr menschlich, kann sich gut in Menschen hineinversetzen und komplexe Sachverhalte einfach erklären. Das allein finde ich schon faszinierend.“
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