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Kronen Zeitung

06.02.2021, 06:03
Allgemein

VOR SALZBURG-HIT

Pentz: „Drei Siege noch, dann haben wir den Cup“

krone Sport

Patrick Pentz bestreitet heute im ÖFB-Cup (ab 17 Uhr im LIVETICKER auf sportkrone.at) sein 100. Pflichtspiel für die Austria. Sein Jubiläum gibt er ausgerechnet in seiner Salzburger Heimatstadt, wo 2017 auch die violette Karriere richtig begann. Nun ist der Glaube an die Sensation da, schließlich fehlen „nur“ noch drei Siege bis zum Titel.


Seine Austria-Karriere begann in - Salzburg. Am 24. September 2017. Da musste Patrick Pentz, der knapp ein Jahr zuvor einmal im violetten Kasten gestanden war (15. 5. 2016 gegen Sturm), statt des verletzten Osman Hadzikic ran - und machte beim 0:0 und auch danach seine Sache so gut, dass er im Tor blieb.

Bild: GEPA pictures

Fast zwei Jahre lang, dann „degradierte“ ihn Robert Ibertsberger zur Nummer zwei, setzte sich dann im Herbst unter Christian Ilzer fort, ehe er mit Beginn der Frühjahrssaison 2020 wieder in den Kasten zurückkehrte. Und diesen seit damals nicht mehr verließ, starke Leistungen bot.

Führt dazu, dass der Salzburger heute in seiner Heimatstadt sein 100. Pflichtspiel für Austria absolviert. „Ist eigentlich eh schon viel für mein Alter“, so der 24-Jährige, „Wahnsinn, wie viele Spiele ich für diesen geilen Verein absolviert habe, das macht mich stolz.“

Bild: GEPA pictures

Sein Tormanntrainer Alex Bade beschreibt Pentz als sehr selbstkritisch, immer nach Perfektion strebend - bestätigt der Keeper: „Ich weiß genau, was ich kann, wenn mir das im Training oder Spiel nicht gelingt, dann bin ich sauer, versuche aber gleich, das zu verarbeiten, damit es beim nächsten Mal besser wird.“

„Nur“ noch drei Siege
Und heute, zum Jubiläum? „Ein 0:0 wie 2017 würde ich sofort nehmen - das würde Elferschießen bedeuten, da ist immer alles möglich.“ Er hält es für machbar: „Drei Siege noch, und dann haben wir den Cup, einen schnelleren Weg zu einem Titel gibt es nicht. Wir müssen dafür halt alles reinhauen, wir können überraschen, das macht uns gefährlich!“

Peter Klöbl, Kronen Zeitung