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Kronen Zeitung

04.02.2021, 20:30 Uhr
ÖFB Cup

KAPFENBERG IST GEWARNT

Ex-„Falke“ Liendl bekommt keine Sonderbewachung

Michael Gratzer

Fußball-Zweitligist Kapfenberg hofft am Freitag auf die Cup-Sensation daheim gegen den WAC. Vor Ex-„Falke“ Michi Liendl ist man aber gewarnt, denn der Kapitän der „Wölfe“ traf heuer in jedem Cup-Spiel zumindest einmal. KSV-Trainer Abdulah Ibrakovic schwärmt vom Steirer in höchsten Tönen.


Als krasser Außenseiter geht am Freitag (18) Zweitligist Kapfenberg ins Cup-Duell mit Bundesligist WAC. 34 Mal traf man bisher auf die „Wölfe“, in 17 Spielen lachten die „Falken“ über den Sieg. Dazu gab es einen Cup-Erfolg am 28. September 2004 gegen St. Andrä - den späteren Fusionspartner von Wolfsberg.

„Den kannst du nicht bewachen“
Dieses letzte Duell gegen die Kärntner gewann Kapfenberg 6:3, im Mittelfeld geigte neben Frankfurt-Trainer Adi Hütter ein gewisser Michi Liendl auf. Für den heutigen WAC-Kapitän war’s die erste Station als Profi. In einem Jahr, in dem er auf Anhieb zum besten Spieler der 2. Liga gewählt wurde. Und auf den 35-jährigen Steirer gilt’s besonders aufzupassen, denn Liendl traf heuer bisher in jeder seiner drei Cup-Partien. „Den kannst du nicht extra bewachen, mit seiner Intuition ist er zu stark am Ball“, warnt KSV-Coach Abdulah Ibrakovic. „Für mich ist er der beste Fußballer in Österreich. Ich liebe sein Spiel.“

Seit dem letzten Duell ist aber viel passiert: Während der WAC in der Europa League für ordentlich Furore sorgte, mussten die Kapfenberger zuletzt stets um den Verbleib in der Zweiten Liga kämpfen. Daher sind die Rollen klar verteilt. „Hoffnung ist aber das Wichtigste im Fußball! Wir werden alles geben, aber mit 14 Spielern am Platz täte ich mir sicher leichter, die Räume im Mittelfeld eng zu machen“, lacht Ibrakovic. „Es muss aber auch mit den elf Mann funktionieren.“ 

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