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Kronen Zeitung

14.01.2021, 10:47
Bundesliga

BURGENLAND STATT SPANIEN

Costa del Steinbrunn

Kronen Zeitung
Statt wie gewohnt im warmen Spanien bereitet sich die Admira heuer im eisigen Burgenland auf den Ligastart vor. Die „Krone“ besuchte die Südstädter und erfuhr, dass die Zeit im Camp diesmal langsamer vergeht. Oliva Nova, Costa del Azahar, Spanien, 20 Grad plus, saftige Rasenplätze, das Meer vor den Augen . . .

. . . mag dem einen oder anderen Admiraner sicher in den Sinn kommen, wenn er an die   Wintertrainingslager der letzten Jahre denkt.  Die coronabedingte Realität heißt heuer jedoch Landessportzentrum VIVA, Burgenland, sechs Grad minus, Kunstrasen, den Neufelder See irgendwo im Rücken. „Im Hotel passt alles, aber bei diesen Temperaturen fühlt sich das Camp bereits am dritten Tag so an, wie wenn wir schon ewig hier wären“, zwinkerte Kapitän Andi Leitner beim gestrigen Lokalaugenschein der „Krone“.

Kälte hin, Eifer her – der Kader, von dem  Rath (krank), Babuscu (verletzt) und Ganda (aus privaten Gründen in Israel) fehlten, schwitzt dennoch: zuerst in der Halle, dann draußen auf dem Platz. „Wir sind weiter als im Herbst, die Mannschaft hat Mentalität und Teamgeist“, ist Trainer Damir Buric überzeugt, „und es gibt endlich einen Konkurrenzkampf!“

Neuzugang Matthias Ostrzolek hat sich bereits eingefügt. Buric: „Man merkt nichts von fehlender Matchpraxis – wer jahrelang in der deutschen Bundesliga spielt, baut nicht so schnell ab.“ Doch es muss mehr frisches Blut her. Bei Stürmer Pipo Schmidt ist Besitzer Barnsley am Zug. „Aber wir suchen auch noch einen Innenverteidiger und einen zentralen Mittelfeldspieler.“ Speziell wenn Morten Hjulmand dem Lockruf des italienischen Zweitligisten Lecce folgen sollte. „Kann ich nicht beeinflussen“, meint Buric.
Freitag geht’s direkt nach Wien zur Liga-Generalprobe gegen Rapid. Auf beheiztem Terrain –  fast so weich wie einst in Spanien . . .