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Kronen Zeitung

09.01.2021, 08:03
Bundesliga

STÖGER SPRICHT

Ohne Deal steht bei der Wiener Austria alles

krone Sport

Wer soll verlängern, wenn wirtschaftliche Zukunft völlig unklar ist? Bei der Wiener Austria steht und fällt die Hoffnung mit einem Investor - die Uhr tickt! 20 Tage nach dem letzten Spiel wartet heute indes im Test der LASK; Rapid probt derweil gegen Lafnitz.


Seit 18 Monaten soll er bei der Austria etwas entwickeln, ist aber vor allem damit beschäftigt, Untergangsszenarien zu verhindern. Dennoch hat die Lage der taumelnden Veilchen und das Ringen um einen Investor (noch) nicht auf das Gemüt von Trainer Peter Stöger abgefärbt, der vor Elan sprüht. Vor dem Test beim LASK sprach er über ...

... die Vorbereitung:
„In Wahrheit gibt es sie nicht, die Pause war sehr kurz. Für viele Spieler ist es Neuland, einige kennen es wie ich aber aus Deutschland.“

... erste Ziele:
„Wir wollen konditionell einen Schub machen, müssen aber am 23. Jänner frisch sein. Wir brauchen einen Top-Start, müssen dann das Level halten.“

Bild: GEPA pictures

...13 auslaufende Verträge:
„Es hat schon erste Gespräche mit einigen Jungs gegeben, die Stimmung war nicht ablehnend, aber eben fragend, was die Zukunft des Klubs betrifft. Für mich verständlich. Es ist schwierig, weil wir nicht auf alles eine Antwort haben.“

... den Investor:
„In den letzten drei Wochen gab es intensiven Kontakt mit zwei, drei möglichen strategischen Partnern. Mit einem sind wir sehr weit. Fakt ist, dass jetzt zeitnah etwas passieren muss!“

... die Lizenz:
„Wir müssen für die Abgabe der Unterlagen auch mit einer Variante ohne Partner planen. Ein Kraftakt, es wäre richtig schwer. Wir reden da von einer im Gegensatz zu heute noch einmal sehr reduzierten, abgespeckten Austria.“

.... seine Zukunft:
„Ich habe Signale, dass man mit mir weitermachen möchte. Klarheit steht an oberster Stelle: Wohin soll es unter welchen Rahmenbedingungen gehen? Mit der entsprechenden Vision kann auch ein Projekt auf Sparflamme spannend sein - wenn man diesen Weg auch offen kommuniziert.“

Florian Gröger, Kronen Zeitung