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Kronen Zeitung

29.11.2020, 09:15
Bundesliga

REAKTIONEN DER GRAZER

Sturms Sorgenkind hatte wieder was zu feiern

Kronen Zeitung
Sturm feierte den dritten Sieg in Folge und erfüllte mit dem knappen 1:0 gegen die WSG Tirol die Pflicht. Bekim Balaj schüttelte nach fast acht Monaten seine hartnäckige Ladehemmung in der Meisterschaft ab - seine Mitspieler freuten sich für den albanischen Teamstürmer. Die Reaktionen aus Liebenau.


Vor einer Woche hatte Sturm noch ein Festmahl aufgetischt - 3:1-Sieg in Salzburg. Im Vergleich dazu gab es gestern Magerkost. Einen spielerischen Leckerbissen ließ der Krautacker in Liebenau auch gar nicht zu. Kampf und Krampf wurden serviert, das kümmerte die Schwarzen am Ende aber wenig. Die WSG Tirol wurde mit 1:0 niedergerungen und der dritte Sieg innerhalb einer Woche eingefahren.

Für den ausgerechnet Bekim Balaj verantwortlich zeichnete. Seit 1. März hatte der albanische Hüne in der Meisterschaft nicht mehr getroffen, gestern konnte er nach beinahe acht Monaten wieder jubelnd abdrehen. Dem schon in der Kritik gestandenen Sorgenkind fiel ein Bergwerk vom Herzen, seine Mitspieler jubelten über das Ende seiner Durststrecke eine Spur mehr als üblich. „Super für den Beks, dass er ein Tor gemacht hat. Wir haben uns allesamt riesig darüber gefreut, das zeigt auch unseren Zusammenhalt“, meinte Jakob Jantscher, der das Goldtor vorbereitet hat.

Jantscher auf Balaj - Tor!TitelCreditBild: Sepp Pail

Trotz der perfekten Woche hielt Kapitän Stefan Hierländer den Ball nach dem Schlusspfiff gleich wieder flach: „Wir haben eine gute Serie hingelegt, aber nichtsdestotrotz werde ich auch jetzt das Wort Demut einmal mehr strapazieren. Das müssen wir einfach leben, wir haben noch nicht viel erreicht. Wir stehen zwar gut da, das wollen wir uns aber nicht so einfach vom Teller nehmen lassen.“

„Egal, wer bei uns reinkommt“
Ein zufriedenes Gesicht zog freilich auch Coach Christian Ilzer nach der „Hattrick-Woche“ seiner Mannen. „Ich bin sehr zufrieden. Es war heute ein enges und ausgeglichenes Spiel. Mit den Wechselspielern haben wir neue Energie reingebracht. Das spricht auch für unseren Teamspirit. Egal, welche Spieler auch reinkommen, sie schaffen es immer, etwas zu bewegen.“


Bundesliga - 9. Runde

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Burghard Enzinger, Kronen Zeitung