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Kronen Zeitung

23.11.2020, 12:02

HOFFNUNGSTRÄGER ZURÜCK

Peter Stöger: „Da müssen wir wirklich aufpassen“

Kronen Zeitung
Die Wiener Austria lieferte beim 1:1 gegen St. Pölten zunächst eine desolate Vorstellung ab. Erst mit den Einwechslungen von Alon Turgeman und Aleksandar Jukic und deutlich mehr Engagement und Zielstrebigkeit holten die Violetten dank dem Premierentor von Jukic in der Liga noch einen Punkt. Hoffnungsträger für die Zukunft sind Turgeman und Dominik Fitz, die nach langwierigen Verletzungen zurückgekehrt sind. „Sie können ein ganz anderes Element in unser Spiel hineinbringen. Aber wir müssen sie langsam heranführen. Da müssen wir wirklich aufpassen“, mahnte Trainer Peter Stöger jedoch.


„Wir versuchen unser Bestes, im Endeffekt gelingt es nicht immer. Aber wir versuchen es“, sagte der 20-jährige Jukic. Er empfahl sich für den Hit nächsten Sonntag, wo es im Derby im Westen Wiens gegen Rapid geht. Stöger konnte zumindest notieren, dass die Abwehr um den starken Schlussmann Patrick Pentz solide agierte. In der Offensive bleibt das Spiel der Austria aber Stückwerk. Die anvisierte Dominanz vermochte sie zumindest nach der Pause gegen passiver werdende St. Pöltner ein wenig auszustrahlen.

Aleksandar JukicTitelCreditBild: GEPA

Einmal mehr betonte er, dass der Platz unter den ersten sechs für die Austria keine Selbstverständlichkeit sei. „Wir müssen uns das erarbeiten. Wir setzen jetzt arrivierte Spieler ein und haben einige junge, die hoffentlich anschieben“, erklärte Stöger, der mit Stephan Zwierschitz einen neuen Mann für das zentrale Mittelfeld aus dem Hut zauberte.

Dass die Austria in ihrer momentanen Verfassung gegen den Stadtrivalen wie auch Sturm und den WAC (Gegner in den kommenden Runden) nur schwer bestehen kann, sah Stöger anders. „Ich glaube nicht, dass wir wahnsinnig schlechtere Chancen haben als gegen Altach oder St. Pölten. Es wird viel darauf ankommen, wie wir ins Spiel reingehen. Wenn wir es so wie heute tun, dann werden nicht viele Punkte übrig bleiben“, meinte Austrias Coach.