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Kronen Zeitung

am 13.11.

„Ein offenes Geheimnis“

Kronen Zeitung
▶ Trainer Florian Hotwagner entschied sich nicht gegen Schlaining, sondern für Oberwart ▶ Heimprogramm für Spieler startet Montag


Bei Fußball-Burgenlandligist Oberwart wächst zusammen, was zusammen gehört. Mit Florian Hotwagner zauberte Präsident Gerhard Horn einen Nachfolger für Trainer Christian Zach aus dem Hut, der eigentlich keine große Überraschung war.

„Ich habe gehofft, dass sie mich kontaktieren“, sagt der neue Coach. Der von 1997 bis 2008 in allen Nachwuchsteams des SVO aktiv war, später auch als Spieler und Nachwuchsleiter fungierte. Seine erste Station als Cheftrainer war ausgerechnet bei Lokalrivale Pinkafeld, den der heute 30-Jährige 2019 zum Sieg im BFV-Cup führte.

Beim Corona-bedingten Abbruch der Meisterschaft lag Pinkafeld auf Platz acht, danach verließ Hotwagner wegen Auffassungsunterschieden den Verein, heuerte in der 2. Liga Süd bei Schlaining an. Dass er die Mannschaft nun als Tabellenführer verlässt, war nicht leicht. „Es ist der nächste Schritt. Die Entscheidung war aber nicht gegen Schlaining, sondern für Oberwart.“

Dass das Arbeiten rund um das Informstadion mitunter herausfordernd sein kann, ist Hotwagner bewusst. „Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Klub polarisiert, man in Oberwart immer im Mittelpunkt steht. Die Aufgabe ist anspruchsvoll – und deshalb sehr reizvoll.“

Wann und in welcher Form der Unterhaus-Fußball wieder startet, steht in den Sternen. Trotzdem hat Hotwagner den Spielern ein Heimprogramm übermittelt, das am Montag startet. „Es ist einmal auf sieben Wochen ausgelegt“, so der Trainer. „Wir hoffen, dass es 2021 weitergeht.“ S.Schnittka