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Kronen Zeitung

10.11.2020, 09:58

WIE REAGIERT DER ÖFB?

Corona-Wirr-Warr sorgt für totales Team-Chaos

Kronen Zeitung
Viele offene Fragen nach den abendlichen Corona-Neuigkeiten aus Salzburg. Verzichtet der ÖFB jetzt weiter auf die Spieler der „Bullen“? Sportchef Peter Schöttel meint dazu: „Das liegt nicht an uns, sondern an der Behörde.“


Die „Corona-Kunde“ aus Salzburg schlug beim ÖFB Sonntagabend so richtig ein - betroffen davon ist nicht nur das A-Team für seine Spiele (Mittwoch Test in Luxemburg, dann Nations League am 15. 11. gegen Nordirland und am 18. 11. gegen Norwegen), sondern auch die Unter 21, die in der EURO-Quali am 13.11. (Türkei auswärts) und 17.11. (Andorra daheim) im Einsatz ist.

TitelCreditBild: GEPA pictures

Viele Fragen
Und zwar massivst - so zumindest der Stand, bevor am Abend die Kunde von den negativen Tests aus Salzburg und der „Freigabe“ des Klubs für seine Teamspieler kam, jetzt tauchen neue Fragen auf:

~ Der ÖFB wollte auf Stankovic, Ulmer, Vallci (A-Team) und Wöber (U21) unabhängig vom gestrigen Test verzichten. Alles seit gestern Abend wieder anders?

~ Die Spieler von Rapid, die bereits gestern einmal getestet wurden, sollten Mitte der Woche noch einmal getestet werden, erst danach im Falle negativer Testergebnisse zu A-Team (Ullmann) bzw. U21 (Greiml, Arase, Demir) „einrücken“.

Zweiter Test nicht mehr nötig?
Teamchef Franco Foda wollte erst nach den nächsten Tests der Rapid-Spieler nachnominieren. Neben den zuvor Genannten stehen ja von Grün-Weiß auch noch Ritzmaier und Kara auf der Abrufliste des A-Teams. Alle Überlegungen und Nachnominierungen umsonst?

TitelCreditBild: GEPA pictures

Fragen über Fragen, ein Chaos also, das gestern Abend noch größer wurde.

„Völlig neue Situation“
Wie reagiert der ÖFB jetzt? Sportdirektor Peter Schöttel: „Es liegt nicht nur an uns, sondern auch an der Behörde. Denn die muss die Salzburg-Spieler erst einmal sozusagen freigeben, ehe wir uns mit der neuen Situation auseinandersetzen können. Wir haben aber gelernt, sehr rasch zu reagieren.“

Es bleibt hektisch.


Peter Klöbl, Kronen Zeitung