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Kronen Zeitung

03.11.2020, 13:20

REGIONALLIGA TIROL:

Das Baby wurde zum Sorgenkind

Kronen Zeitung
Das 2019/20 neu eingeführte Regionalliga-Format mit einem Grunddurchgang im Herbst auf Landesebene und einem länderübergreifenden Playoff im Frühjahr steht unter keinem guten Stern – die vergangene Saison war aufgrund von Corona nicht gewertet worden, nun wurde sie vorläufig gestoppt. Viele Fragen sind offen.


Tirols Verbandsboss Sepp Geisler brachte es auf den Punkt: „Es sind wilde, herausfordernde Zeiten.“ Auch für seinen geliebten Fußball. Die Regionalliga Tirol war sein „Baby“, ist mittlerweile ein Sorgenkind. „Es ist total bitter. Ich möchte endlich einmal die Meisterschaft zu Ende spielen, um zu wissen, ob man in Zukunft mit dem Format etwas anfangen kann.“

Vergangene Saison war der Herbst mit 18 Runden regulär beendet worden, erfolgte vor dem Frühjahr der Corona-Abbruch, wurde die Saison nicht gewertet. Wie wird das in dieser ... ?

Mit der Verkündung der neuen Covid-Maßnahmen am Samstag erfolgte der vorzeitige Abpfiff zur Winterpause. Von 90 angesetzten Spielen konnten 74 durchgeführt werden. Unter den gegebenen Umständen ist das ein guter Wert. Geht’s nach Geisler, sollen die restlichen Partien zu einem früheren Termin im Frühjahr nachgetragen werden. Um danach mit Salzburg und Vorarlberg das Westliga-Playoff spielen zu können.


Unsicherheitsfaktor Zeit
„Gegebenenfalls muss den ganzen Juni und bis in den Juli hineingespielt werden. Die drei Landesverbände müssen sich jetzt dringend zusammensetzen, ein paar Szenarien entwickeln“, sagte Geisler: „Die Voraussetzung ist, wann es weitergeht. Das ist der Unsicherheitsfaktor schlechthin.“

Schwaz-Coach Akif Güclü nannte schon einen Wunsch ans Christkind: „Ich hoffe, dass wir in ein, zwei Wochen mehr wissen. Jeder muss planen können“ So sehen es auch seine Trainer-Kollegen.


Alex Tramposch