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Kronen Zeitung

01.11.2020, 14:02
Bundesliga

KOLUMNE: VOR LOCKDOWN

Rapid-Abschied von Fans: „Schmerzt uns im Herzen“

Kronen Zeitung
Mit dem Spiel gegen Altach schließt sich ein Kapitel in der Geschichte des Klubs und der grün-weißen Fangemeinde ab. Kolumne von Christian Mayerhofer.


Heute noch einmal...

dürfen 1500 Fans ins Allianz-Stadion.

werden dort jene mit grün-weißem Herzen ihren Lebenssinn besingen.

müssen wieder 8500 aller Abo-Besitzer, unter denen die Tickets verlost wurden, draußen bleiben.

TitelCreditBild: krone.tv

Doch ab Dienstag ist selbst das anders. Wieder einmal. Heißt: Geisterspiele! „Es sind herausfordernde Zeiten“, so Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek, der bezüglich der bisher erlaubten Fan-Zahlen („Wir hatten zwischen 10.000 und 500 bereits sechs verschiedene“) erneut betonte, was er auch schon der „Krone“ beschrieb: „Eine prozentuelle Orientierung an der Stadion-Kapazität würde weit mehr Sinn machen als absolute Zahlen. Bei dieser Regelung fehlt uns die Logik.“ Deshalb sei man auch voll bei den Fans. Peschek: „Wir verstehen, dass viele enttäuscht und frustriert sind. Das schmerzt uns im Herzen. Aber uns sind die Hände gebunden.“

TitelCreditBild: GEPA

TitelCreditBild: GEPA pictures

Dass heute auch noch Gastro-Betrieb für die 1500 Anhänger auf zugewiesenen Sitzplätzen - ein Drittel macht der „Business-Bereich“ aus - möglich ist, geht auf die 3-Stunden-Regelung zurück. Und freut Rapid. Wäre das nach Absprache mit den Behörden nicht erlaubt gewesen, dann hätte sich laut Peschek jeder Fan sogar selbst seine „Verpflegung“ mitnehmen können. „Denn mehrere Stunden ohne Trinken und Essen - das ist sprichwörtlich für die Würste“