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Kronen Zeitung

27.10.2020, 08:35

POST IN DER KRISE

900 Minuten, kein Tor: „Langsam tut‘s richtig weh“

Kronen Zeitung
900 Minuten, dabei selbst noch kein Tor erzielt! Der bisher einzige Treffer für den Wiener Stadtligisten Post war ein Eigentor des Gegners Nach einem Drittel der Saison hofft man endlich auf die Rückkehr der vielen Verletzten.


„Die Burschen wollen - aber derzeit geht alles nach hinten los“ Für Panik hat Walter Demel als Langzeit-Funktionär bei Stadtligist Post schon zu viel erlebt, aber die Sorgenfalten sind groß. Zehn Spiele, Torverhältnis 1:30, damit zwei Pünktchen eingefahren. Beim bislang einzigen Treffer in Runde eins hatte sich Austria XIII-Tormann Pantovic eine Flanke zum 1:5 selbst ins Tor geschlagen. Mittlerweile sind zehn Runden absolviert, trennte man sich von Coach Franz Viertl, setzt jetzt auf Stojan Novakov. Und hofft auf die Rückkehr der Verletzten, zu denen auch noch Szanwald (Schlüsselbeinbruch) kam: „Derzeit sind es acht. Wir müssen viele Buam ins kalte Wasser werfen, die tun mir ja fast schon leid“, seufzt Demel, der gesteht: „Langsam tut es richtig weh!“


Trainingsfrei für Torschützen?
Novakov spricht von einer „schwierigen Situation. Aber ich versuche die Laune hoch zu halten, die Einstellung passt. Doch kriegen wir das erste Tor, hängen die Köpfe - weil keiner weiß, wer den Ausgleich machen soll.“ Jetzt wartet Wienerberg, danach kommen vier Gegner aus der unteren Region: „Da müssen wir zuschlagen“, weiß der Coach, der sich ein Zuckerl überlegt: „Vielleicht gibt’s für den ersten Torschützen ein paar Tage trainingsfrei“, zwinkert er.


Florian Gröger, Kronen Zeitung