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amateurfussball_steiermark

am 25.10.

GEBIETSLIGA MITTE

Purer Wahnsinn bei Topspiel!

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Mit einem 3:3 Unentschieden geht das Gipfeltreffen der Gebietsliga Mitte zu Ende. St.Marein/Graz bleibt damit Tabellenführer, Übelbach ist zusammen mit Feldkirchen knapp dahinter. Auch Wundschuh bleibt in Sichtkontakt mit dem Spitzentrio.

Das Match startet gleich mit Highlights ohne Ende: Nur 58 Sekunden brauchen die Gäste um in Führung zu gehen - Schock für Marein? Nein, überhaupt nicht! Denn es dauert nur eine weitere Minute (genau genommen wieder 58 Sekunden) ehe der Tabellenführer zum Ausgleich kommt. Doch das Spiel beruhigt sich keineswegs: nach fünf Minuten ist der SV Übelbach bereits wieder in Führung, drei Tore fallen in den Startminuten! Es kündigt sich ein würdiges Spitzenspiel an. Danach haben die Gäste das Spiel ganz klar in Griff und vergeben eine unglaubliche Chance, bei der anstatt dem leere Tor nur der Pfosten getroffen wird. St.Marein hat auch Glück nicht einen Ausschluss einstecken zu müssen, eine rüde Attacke wird nur mit gelb sanktioniert.

Auch die zweite Halbzeit beginnt mit zwei Paukenschlägen: dieses Mal muss ein Mareiner nach einer Tätlichkeit zurecht das Feld verlassen. Doch das macht St.Marein erst richtig stark, denn nur zwei Minuten später fällt der Ausgleich. Auch danach kommt Übelbach nicht mehr richtig in die Gänge und tun sich schwer gegen den dezimierten Gegner. Dann bekommen die Hausherren in Minute 63 die nächste gerechtfertigte Ampelkarte. Eigentlich sollte es für Übelbach jetzt noch einfacher werden, wird es aber nicht. Der SVÜ spielt viel zu hektisch und so kommt es, dass plötzlich die Hausherren mit neun Mann am Feld in Führung gehen: ein Elfmeter findet den Weg ins Tor. Jetzt ist Übelbach so richtig gefordert und drückt und drängt auf den Ausgleich. Dieser fällt dann in der 90. Minute, Lindschinger fabriziert ein unglückliches Eigentor. Danach lässt St.Marein/Graz aber nichts mehr anbrennen und erkämpft sich einen Punkt. Übelbach wird aufgrund des Spielverlaufs auch trotz des späten Ausgleichs wohl nicht zufrieden sein mit diesem Unentschieden, war man doch über 90 Minuten die bessere Mannschaft und sogar in doppelter Überzahl.