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Kronen Zeitung

21.10.2020, 06:35

Im Libanon zum „Raubtier“

Kronen Zeitung
▶ Kelch gründete als Soldat Vienna Predators ▶ Nächste Saison strebt man den Aufstieg an


Nach einer langen und durchzechten Nacht wurde im Jahr 1981 bei einem Wiener Würstelstand Fußballgeschichte geschrieben. Der Legende nach war der Gründer ein absoluter Burenwurst-Liebhaber und wollte eine zum Abschluss des Abends verspeisen. Als diese plötzlich zu Boden fiel, versuchte ein vorbeilaufender Streuner die Wurst zu schnappen und „schoss“ die Wurst versehentlich in einen Mistkübel. Wegen diesem Volltreffer wurde die Eintracht Burenwurst gegründet. „So etwas kannst du dir gar nicht ausdenken“, lacht Obmann Stefan Kelch.

Der Soldat bei der Flughafenfeuerwehr in Langenlebarn verpasste dem Klub letztes Jahr aber ein neues Image. „Ich war sechs Monate im Libanon stationiert. Dort habe ich das Logo und den Namen geändert!“

Weshalb man nun in der Unterlage B in der DSG-Liga unter Vienna Predators (zu Deutsch die Raubtiere) aufläuft. „Wir wollten einen Namen haben, der zu unserem Spielstil passt. Deshalb ist im Logo auch ein Honigdachs zu sehen, weil der vor nichts zurücksteckt“, zwinkert der 27-jährige Kelch.

In der Saison will man heuer im oberen Drittel mitmischen. Im nächsten Jahr soll’s dann mit dem Aufstieg klappen. Gegen Klosterneuburg zog man in der letzten Partie aber mit einem 2:3 den Kürzeren!

L. Schneider