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Kronen Zeitung

14.10.2020, 14:12
UEFA Nations League

GELINGT ERSTER ERFOLG?

ÖFB-Team: Mit „breiter Brust“ zum Premierensieg

Kronen Zeitung
Noch nie hat unser Team in Rumänien ein Länderspiel gewonnen, das soll sich heute (20.45 Uhr, live im sportkrone.at-Ticker) ändern. Das Selbstvertrauen ist da: Mit einer „breiten Brust“ will man zum Premierensieg. Kapitän Julian Baumgartlinger denkt nicht an Rechenspiele Blickrichtung Platz eins.


Zwei Unentschieden und eine Niederlage - die bisherige Bilanz der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft in Rumänien. Und auch wenn heute Abend in Ploiesti ein Unentschieden Blickrichtung Platz eins in der Nations-League-Gruppe schon Gold wert sein kann (dann wäre nämlich im November mit zwei Heimsiegen gegen Nordirland und Norwegen alles klar, müsste man auch auf keine Tordifferenz achten), so wollen Kapitän Julian Baumgartlinger und seine Kollegen mehr. Nämlich den Premierensieg in Rumänien!

TitelCreditBild: GEPA

Das Selbstvertrauen ist beim Kapitän da, selbstbewusst sagt er: „Ich bin der Überzeugung, dass wir in dieser Nations-League-Gruppe besser sind als jeder einzelne Gegner, wir können nach dem Sieg in Nordirland auch mit breiter Brust auftreten!“ Die Lehren aus dem unnötigen Heim-2:3 gegen Rumänien im September in Klagenfurt hat man gezogen: „Wir haben auch da ein ordentliches Spiel gemacht, waren aber zu nachlässig, haben wie bei den Eigentoren und Standards auch Eigenfehler produziert.“

TitelCreditBild: Sepp Pail

Rumäniens Spiel, so der Kapitän, kommt dem rot-weiß-roten Team mehr entgegen als jenes der Nordiren: „Wir müssen natürlich aufpassen, dass wir sie nicht zu Kontern einladen, daher ist Respekt vor deren Spielweise da, aber sicher keine Angst. Denn noch einmal: Wir waren auch in Klagenfurt die bessere Mannschaft!“

Nicht kopflos agieren
Und die Rechnung Blickrichtung Gruppenplatz eins? „Kopflos darf man in einem Spiel nie agieren, aber wir beginnen jetzt nicht zu rechnen, diese Überlegungen haben wir auch noch nicht angestellt. Wir wollen auf Sieg spielen, mit kühlem Kopf dieses Spiel gewinnen!“


Peter Klöbl, Kronen Zeitung