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SV fisatec Rottenmann

13.10.2020, 08:03
Steiermark
Landesliga

Pürcher: "Zufriedenheit bedeutet Stillstand!"

Teamreporter
Im Sommer kam Dominic Pürcher vom SC Kalsdorf zurück nach Hause ins Ennstal. Beim SV fisatec Rottenmann hat der ehemalige Profi sofort eine Führungsrolle eingenommen. Wie er diese annimmt, wie er die bisherige Saison sieht und welche Ziele er hat, verrät uns die neue Nummer 4 der Paltentaler im kurzen Interview.

Wie hast du dich im Verein bislang eingelebt?
Im ganzen Verein herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre, genau nach was ich gesucht habe, das macht es einem leicht sich hier wohlzufühlen. Ich habe mich mittlerweile sehr gut eingelebt und fühle mich sehr gut aufgehoben, hier in Rottenmann.

Was gefällt dir besonders bzw. was hast du so noch nirgends gesehen/erlebt?
Wie schon angesprochen diese familiäre Atmosphäre in diesem Verein ist wirklich außergewöhnlich, das habe ich bis jetzt nur beim FC Schladming so erleben dürfen. Die Mannschaft, das Trainerteam der Vorstand der Platzwart die Kantinenbewirtung die Fans unsere „Waschfeh“, einfach jeder der was mit diesem Verein zu tun hat hält zusammen, wie in einer großen Familie.

Wie fällt deine sportliche Bilanz der ersten acht Spiele aus?
Ich will nicht überheblich klingen, aber zufrieden bin ich nicht, weil Zufriedenheit Stillstand bedeutet und wenn man bedenkt, dass wir gegen Leoben und gegen Gnas Punkte regelrecht hergeschenkt haben, könnten wir in der Tabelle noch den ein oder anderen Platz weiter vorne stehen.

Was erwartet unsere Mannschaft in Wildon?
Wildon ist eine spielstarke und erfahrene Mannschaft, der Tabellenplatz spiegelt sicherlich nicht die Qualität der Mannschaft wider. Ich denke es wird ein Spiel auf Augenhöhe was ich/wir aber wie jedes Wochenende gewinnen wollen.

Wo siehst du das größte Verbesserungspotential?
Meine persönliche Meinung ist, dass diese Mannschaft sehr großes Potential hat, sich dessen aber einfach noch bewusstwerden muss. Kommunikation am Platz, Mut, Verständnis für das Spiel des anderen und das Vertrauen in sich selbst, dort sehe ich das größte Verbesserungspotential.

Wie bist du mit dir selbst zufrieden und was erwartest du von dir?
Meine Ziele setzte ich mir meist sehr hoch, das hat mir der Profisport so mitgegeben. Meine Denkweise unterscheidet sich daher, glaube ich, ein bisschen von anderen und deshalb kann ich noch nicht wirklich zufrieden sein. Ich denke, meine Leistungen waren bis jetzt ganz gut, bis auf das Spiel in Bruck, das war schlecht, aber ich komme immer besser rein, bin jedoch noch nicht ganz da, wo ich hinmöchte. Meine Aufgaben sehe ich darin, diese Mannschaft zu führen, sie mit meiner Erfahrung und meinem Können zu unterstützen und von jedem das Beste rauszuholen, auch wenn ich dafür ab und zu einen bösen Blick ernte. Solange wir uns verbessern und sich der Erfolg einpendelt kann ich damit leben.

Mit welchem Tabellenplatz wärst du im Winter zufrieden?
Top 3 wäre natürlich ein Traum(-Ziel). Ich würde es aber mit einem Top 5 Platz auch über den Winter schaffen.