SUCHE
News Creator Image

Kronen Zeitung

am 17.9.

HARTBERGER WUNDER?

Auf großer Bühne um die Sensation

Kronen Zeitung
Hartberg trifft bei der Europacup-Premiere heute auf Piast Gliwice. Trainer Markus Schopp will in Polen überraschen und überzeugen. Kapitän Rene Swete und Co. träumen vom Aufstieg in Runde drei.

„Das Gefühl hier zu sein, ist hervorragend“, strahlte Hartberg-Coach Markus Schopp gestern in Gliwice. „Die Vorfreude auf unser erstes Spiel in der Europa-League-Qualifikation ist riesig“, ergänzt Kapitän Rene Swete. Das heutige Duell gegen Piast Gliwice (20, live auf ORF Sport+) ist definitiv das größte Spiel der Hartberger Klubgeschichte, die große Premiere auf der europäischen Bühne.

Hartberg-Trainer Schopp und die Spieler TitelCreditBild: Sepp Pail


„Wenn wir zurückdenken, dass wir vor zwei Jahren nicht einmal in der Vorbereitung gegen einen internationalen Gegner gespielt haben, weil wir nicht auf Trainingslager gefahren sind, dann ist das aus heutiger Sichtunglaublich. Es zeigt, was wir in den letzten Jahren geschafft haben“, sagt Schopp und fügt grinsend hinzu: „Dieses Spiel ist für uns die Belohnung!“ Acht Spieler sind insgesamt noch im Kader, die vor drei Jahren in der Regionalliga aufgelaufen sind: „Wir wissen, dass dieses Spiel etwas Historisches ist. Aber die Arbeit ist noch lange nicht vorbei“, meint Swete, der auch klar sagt: „Unser Trainer bestärkt uns, dass wir von großen Erfolgen träumen sollen. Also träumen wir vom Aufstieg.“

Swete freut sich auf Piast.TitelCreditBild: Sepp Pail


In Runde drei würde der Sieger aus dem Duell zwischen Kopenhagen und Göteborg warten. Doch das ist für Schopp Zukunftsmusik. „Erst müssen wirgegen Piast Gliwice bestehen. Die Mannschaft hat in der Liga Probleme, hat aber viel Qualität, war vor zwei Jahren sogar Meister in Polen.“

Yoda ist bereit für das Debüt.TitelCreditBild: Sepp Pail


Trotzdem sagt Schopp: „Wir wollen hier überraschen und überzeugen!“ Swete sieht in der Unbekümmertheit der Oststeirer die große Chance: „Das hat uns in der Meisterrunde stark gemacht. Das wird es auch diesmal. Diese Unbekümmertheit kann die fehlende Erfahrung wettmachen.“


Christoph Kothgasser, Kronen Zeitung