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Kronen Zeitung

am 16.9.

PLANBARKEIT FEHLT

Bundesliga-Klubs kämpfen: „Zu viele Variablen!“

Kronen Zeitung
Besprechungen. Telefonate. Dazwischen Optimismus - aber auch Frust: „Hast du zu viele Variablen, kannst du eine Gleichung nicht lösen“, seufzt Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer. Und meint die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen für Bundesliga-Fußball.

„Den Vereinen fehlt die finanzielle Planbarkeit. Einerseits müssen wir bis 15. Oktober ein aktualisiertes Budget für 2020/21 einreichen, andererseits gibt es keine Zusage der Regierung, die Kompensationszahlungen aus dem Sportfonds für Corona-Ausfälle nach 30. September weiterzuführen.“ Auch von den Geldern für die erste Phase gab’s bisher keinen Euro.

Ein seriöses Arbeiten ist sehr schwierig. Die Ampel springt wild herum, die Liga muss sich vor Auskünften absichern - das dauert. Kraetschmer: „Natürlich wollen auch Fans, Sponsoren und Partner wissen, was die jeweils neue Lage bedeutet.“

TitelCreditBild: GEPA


Viel Aufwand
Nun ist Wien „orange“ - bei Rot hätte es laut ersten Ampelplänen keine Ligaspiele, dazu wie im Lockdown nur Kleingruppentraining gegeben. Ob das noch gültig ist, weiß aktuell niemand. „Der Fußball hätte eine Chance verdient zu beweisen, dass es funktioniert“, sagt Kraetschmer. „Man sah zum Start, wie diszipliniert die Fans in Österreich sind.“ Auch die Klubs arbeiten vorbildlich - Violett investierte bisher eine sechsstellige Summe für Warn- und Infoschilder im Stadion, Plexiglas in der Gastronomie etc.


Florian Gröger, Kronen Zeitung